Kaltlaufregler

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Bevor es heiß zugeht

Kaltlaufregler? Folgende Antwort verrät fundamentale Unkenntnis, ist aber bei Liebhabern des tiefergelegten Fahrwerks nicht selten: "Kaltlaufregler? Brauche ich doch nicht. Ich kriege jede Tussi auch ohne Spielzeug auf Hundert und zwar pronto!" Das hat der Kaltlaufregler wirklich nicht verdient! Er hilft Steuern zu sparen! Um was geht es? Ein Ottomotor bläst unmittelbar nach dem Anlassen im kalten Zustand wesentlich mehr Schadstoffe in die Umwelt als während des normalen Betriebszustandes. Bezogen auf einen sogenannten Fahrzyklus sind das 80% der Gesamtabgase in drei Minuten. Hier greift der Kaltlaufregler ein. Er sorgt für eine Abmagerung des Benzin-Luft-Gemisches, motorschonend mit Blick auf den aktuellen Zustand des Treiblings. So wird der Ausstoß von Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoff vermindert und der Katalysator kann seine Arbeit schneller aufnehmen. Schön daran ist, dass nach der Investition, die jenseits der 100 Euro Marke anzusetzen ist - je nach Wagenmodell muss man heftig für den Kaltlaufregler löhnen - Kfz-Steuern gespart werden können. In der Gesamtrechnung lohnt es sich finanziell. Informationen und Steuertabellen kann man bei twintec.de - der Seite eines Herstellers - kfz-ersatzteilshop.de oder amigo-autoteile.de einsehen. Für die Fahrer mit dem Stern bietet sich mer-tec.de an. Man kann das Teil zwar selbst einbauen, aber ein Werkstattbesuch wäre für den Normalbürger naheliegend.

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